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Radonvorsorgegebiete

Das Bundesministerium fr Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) sowie das Bundesamt fr Strahlenschutz (BfS) empfehlen im Rahmen der Gesundheitsvorsorge Maßnahmen zum präventiven Radon­schutz bei Neubauten und zur Sanierung bereits existierender Gebäude.

Diese Maßnahmen sollen zu einer generellen Senkung der Radon­kon­zen­tra­tion in Aufenthaltsräumen von Gebäuden fhren. Der dabei mög­lichst einzuhaltende "Zielwert" beträgt 100 Bq/m³.

Art und Umfang aller Maßnahmen orientieren sich an der Höhe der Radon­akti­vi­täts­kon­zen­tra­tion in der Bodenluft. Anhand derer werden sogenannte Radonvorsorgegebiete definiert (RVG I: 20.000 bis 40.000 Bq/m³; RVG II: ber 40.000 bis 100.000 Bq/m³; RVG III: ber 100.000 Bq/m³).
Fr jede Klasse existiert ein Katalog unterschiedlich aufwändiger Maß­nah­men. Die Einstufung eines Gebietes in diese Klassen erfolgt - wenn nicht bereits detaillierte Unter­suchungs­ergebnisse vorliegen - in aller Regel aufgrund der Ergebnisse von Messungen der Radon­akti­vitäts­kon­zen­tra­tion in der Bodenluft. Diese ist unmittelbar vom geologischen Un­tergrund abhängig. Die kleinmaßstäbliche Deutschland-Karte liefert keine ausreichende Genauigkeit auf Kreis- oder Gemeindeebene! Hierfür sind gezielte und auf die konkreten geologischen Verhältnisse abge­stimm­te Untersuchungen notwendig.

Leistungsangebot:

  • Festlegung des Untersuchungsprogrammes (basierend auf geo­lo­gischen und bodenkundlichen Karten sowie Unterlagen zu Altlasten, Abstimmung zum Interpolationsraster)
  • Identifizierung der untersuchungsrelevanten geologischen Einheiten und Bestimmung von Anzahl und r¨icher Verteilung der Feldmesspunkte
  • Informationsveranstaltung vor Ort
  • Durchfhrung der Feldmessungen vor Ort (standardisierte Boden­luft­messungen gemäß Vorgaben des BMU/BfS)
  • Gutachten mit Bewertung und kartographischer Darstellung der Ergeb­nisse (Geologie, Messortverteilung, Messwertdarstellung, Interpolation der Bodenluftmesswerte) sowie Einteilung des Untersuchungsgebietes in Radonvorsorgegebiete
  • Präsentation der Ergebnisse vor Ort
  • Zusammenstellung der Ergebnisse in digitaler Form (z. B.: PowerPoint-Präsentation)

 

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