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Erläuterungen zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen des BfS-Forschungsvorhabens 3618S12261


Das Vorhaben wird vom Sachverständigenbüro Kemski (AN) im Auftrag des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) durchgeführt. Laufzeit des Vorhabens: 15.11.2018 bis 30.9.2021.


1. Verantwortlicher für die Datenverarbeitung
Für den Auftragnehmer bzw. Durchführenden des Forschungsvorhabens:

Hr. Dr. Kemski, Sachverständigenbüro, Euskirchener Straße 54, 53121 Bonn,

erreichbar postalisch unter der o.g. Anschrift oder per E-Mail unter fv-kontakt(at)kemski-bonn.de. Für das BfS:

Bundesamt für Strahlenschutz, Willy-Brandt-Straße 5, 38226 Salzgitter,

erreichbar postalisch unter der o.g. Anschrift oder per E-Mail unter epost(at)lbfs.de.

2. Zweck der Verarbeitung personenbezogener Daten
Zweck ist die Durchführung des o.g. Forschungsvorhabens zur bevölkerungsrepräsentativen Erhebungsmessung der Radonkonzentration in Aufenthaltsräumen von Gebäuden/Woh­nungen. Mit Hilfe der Ergebnisse und deren Bewertung nimmt das BfS im Rahmen seiner gesetzlichen Aufgaben eine Abschätzung des Ist-Zustandes der Radonbelastung in Deutsch­land vor. Die Daten sollen auch für (zukünftige) Fragestellungen in Zusammenhang mit der Radonproblematik in Deutschland genutzt werden können; ggf. zu einer erneuten Kontakt­aufnahme für weitere Messungen. Vor einer Weitergabe der Daten an zukünftige For­schungsnehmer muss das BfS die Einwilligung zur Datenverarbeitung erneut einholen.

3. Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung
Die Verarbeitung personenbezogener Daten im Zusammenhang mit den teilnehmenden Ge­bäuden/Wohnungen beruht grundsätzlich auf der Einwilligung der Bewohner gem. Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. a) DSGVO.
Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten weitere Betroffener sind für den AN § 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f) DSGVO sowie für das BfS Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. e) DSGVO i.V.m. § 3 BDSG und § 2 Abs. 3 BfS-Errichtungsgesetz.
Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden (s.u.).

4. Art der personenbezogenen Daten
Es werden Name, Vorname und Anschrift (Straße/Hausnummer, Postleitzahl, Gemeinde) er­hoben, um die Messgeräte auf dem Postweg an die Teilnehmer versenden zu können. Über E-Mail und - falls notwendig über Telefon - erfolgt die Organisation des Vorhabens (z.B.: Er­innerung der Teilnehmer an die Rücksendung der Messgeräte). Die Standortkoordinaten des Gebäudes werden erhoben, um später ggf. eine kartographische Weiterverarbeitung zu er­möglichen.
Informationen zum Gebäude (z.B.: Baujahr, Unterkellerung) werden für die wissenschaftliche Bewertung der Messergebnisse erhoben. Diese werden ausschließlich pseudonymisiert (also ohne Namens- und Adressbezug) und aggregiert (beispielsweise nach Gemeinde) ge­nutzt.

5. Empfänger der Daten
Während der Laufzeit des Vorhabens werden die personenbezogenen Daten ausschließlich vom AN genutzt – Name und Anschrift sowie E-Mail für den o.g. Kontakt mit den Teilneh­mern, die Informationen zum Gebäude pseudonymisiert für die wissenschaftliche Auswer­tung der Messergebnisse.
Nach Abschluss des Vorhabens werden die Daten vom AN an das BfS übergeben. Hier sol­len sie in die Bundeseinheitliche Datei Radon in Gebäuden (BuRG) aufgenommen und so­wohl für das aktuelle als auch zukünftig für weitere Forschungsvorhaben durch die Bundes­republik Deutschland und ihre Vertragspartner (z.B.: zukünftige Forschungsnehmer des BfS) verarbeitet werden dürfen. Vor einer Weitergabe der Daten an zukünftige Forschungsnehmer wird eine erneute Einwilligung durch das BfS eingeholt.

6. Dauer der Datenspeicherung
Während der Laufzeit des Vorhabens bis einschließlich 30.9.2021 werden die Daten aus­schließlich beim AN vorgehalten. Anschließend erfolgt die vollständige Übergabe an das BfS und die Löschung beim AN.
Ab dem 1.10.2021 sind die Daten beim BfS gespeichert. Hier erfolgt eine dauerhafte Spei­cherung der Daten, um diese auch zu einem späteren Zeitpunkt bei weiteren Fragen in Zu­sammenhang mit der Radonbelastung in Deutschland nutzen zu können.

7. Betroffenenrechte
Gemäß Art. 15 DSGVO und Art. 16 DSGVO haben Sie jederzeit das Recht, Auskunft über Ihre gespeicherten personenbezogenen Daten zu erhalten sowie die Berichtigung unrichtiger und ggf. Vervollständigung unvollständiger Daten zu verlangen.
Sie haben das Recht, die unverzügliche Löschung Sie betreffender personenbezogener Daten zu verlangen, wenn einer der in Art. 17 DSGVO angeführten Gründe zutrifft.
Gemäß Art. 20 DSGVO haben Sie das Recht auf eine Übermittlung Ihrer personenbezoge­nen Daten in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format.
Sie haben das Recht, jederzeit der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten, die auf­grund von Art. 6 Absatz 1 lit e) oder f) erfolgt, zu widersprechen (Art. 21 DSGVO).
Ihre Rechte machen Sie bitte bis zum 30.9.2021 bei der unter 1. genannten postalischen An­schrift oder der ebenfalls dort genannten E-Mail-Adresse des Sachverständigenbüros Kemski geltend. Ab dem 1.10.2021 machen Sie die Rechte bitte bei der unter 1. genannten postalischen Anschrift oder der ebenfalls dort genannten E-Mail-Adresse des BfS geltend.

8. Beschwerderecht
Unabhängig davon haben Sie gemäß Art. 77 DSGVO das Recht auf Beschwerde bei der je­weiligen Aufsichtsbehörde, wenn die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die Datenschutzgrundverordnung verstößt.
Für den AN ist dies:

Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen, Kaval­leriestraße 2 - 4, 40213 Düsseldorf, Telefon: +49 (0)211 38424-0, E-Mail: poststelle(at)ldi.nrw.de

Für das BfS ist dies:

Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Husarenstraße 30, 53117 Bonn bzw. Friedrichstraße 50, 10117 Berlin, zentrale Telefonnummer: +49 (0)228 997799-0, zentrale E-Mail: poststelle(at)bfdi.bund.de



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